Die Da Vinci Machine ist eine neue virtuelle Maschine!? Schaut man sich im Netz ein wenig um, fällt sofort der Untertitel "a multilingual renaissance for the Java Virtual Machine architecture" auf.

(Quelle: Wikipedia-Bild, public domain)
Sun Microsystems arbeitet an einer Weiterentwicklung der bekannten virtuellen Java-Maschine (JVM). Die JVM ist speziell auf die Programmiersprache Java zugeschnitten. Im Gegensatz dazu soll die Da Vinci VM sowohl Java als auch andere Sprachen besser unterstützen. Dabei sollen vor allem dynamische Sprachen mit der gleichen Effizienz wie die Programmiersprache Java selbst abgearbeitet werden können (zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es eine Vielzahl von Programmiersprachen für die virtuelle Java-Maschine: http://robert-tolksdorf.de/vmlanguages.html).
Programmiersprachen wie z.B. Ruby, Perl oder Python werden als Skriptsprachen oder auch dynamische Sprachen bezeichnet. Stichworte sind hier "Static Typing" und "Dynamic Typing". Bei dynamischen Programmiersprachen erfolgt z.B. das Type Checking während der Laufzeit (Late Binding). Die derzeitige virtuelle Java-Maschine besitzt keine built-in-Unterstützung für "Dynamic Typing".
Fazit der JVM-Weiterentwicklung: Die Da Vinci Machine als universelle und effiziente VM, sowohl für Java als auch für zusätzliche Programmiersprachen.
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